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Handgeschöpftes Japanpapier
Handgeschöpfte Japanpapiere -
Weil mit der Hand geschöpft und deshalb nicht an Produktionsmindestchargen gebunden, gibt es eine fast unvorstellbare Zahl schönster Papiere, die durch ihre Faserzusammensetzung, ihr Gewicht und ihr Aussehen für jeden Verwendungszweck genau abgestimmt geschöpft werden. Die großen Einsatzgebiete sind Restaurierung und Konservierung, Handschrift -
1. Rohstoff Pflanze
Der Kozu-

Kozu

Mitsumata

Gampi
3. Vorbereiten der Äste
Heißer Wasserdampf löst den Bast vom Holz, sodass er sich von diesem leicht abziehen lässt. In getrocknetem Zustand lässt sich der Bast leicht transportieren.

4. Bleichen
Eine besonders gute Bleiche ist das lange Wässern des weichen Bastes im flachen sauerstoffreichen Gebirgswasser, besonders bei starker Sonneneinstrahlung.

5. Reinigen
Der weitgehend gelöste Bast wird mit der Hand von restlichen Verunreinigungen, wie Faserknoten, gesäubert

8. Zerkleinern der Fasern
In einer Art Holländer werden die Fasern noch einmal weiter zerkleinert und danach wieder in klarem Bergwasser ein letztes Mal gesäubert. Alle Unreinheiten sind nunmehr beseitigt und danach kann mit dem Schöpfvorgang begonnen werden.

9. Schöpfen
Die Fasern werden in die mit reinem weichen Wasser zur Hälfte gefüllte Bütte (Fune) eingetragen und mit dem Bambusgatter im Wasser fein verteilt. Dieser Suspension im Verhältnis1:1.000 (l kg Fasern in 1.000 Liter Wasser) wird etwa 10% des Wurzelsaftes der hibiscus manihot (troro aoi oder nori), ersatzweise ein chemisches Flotations-

10. Abgautschen und Pressen
Die auf dem Bambussieb niedergeschlagenen Fasern werden auf dem Shito abgegautscht und zwar Bogen auf Bogen ohne Zwischenlage. Nur durch die Glätte des Bambussiebes ist es möglich, dass sich die Fasern des besonders weichen Blattgebildes vom Sieb lösen. Einmal mehr erweist sich das fein gewebte Bambussieb als besonderes Werkzeug der Papiermacherkunst.
In einer Papierpresse wird durch hohen Druck auf den nassen Papierstapel das Wasser so stark herausgepresst, dass das Papier handtrocken wird.

11. Trocknen
Nach etwa 24 bis 48 Stunden koaguliert der hibiscus manihot-

12. Nachbearbeitung mit Sortieren und Verpacken
Je nach Verwendungszweck werden einzelne Papiere in einem Bogenkalender zwischen Metallplatten geglättet -
